Aus der Südwestpresse vom 6. Juli 2000
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Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums präsentieren
ihre selbstgebauten Solarautos vor der
Photovoltaik-Anlage. Die Autos sind ein Geschenk der
Solarstiftung Ulm/Neu-Ulm. Links im Bild Peter Jäger von
der Stiftung. (Foto: Maria Müssig)
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Schule: Photovoltaikanlage im Bertha-von-Suttner-Gymnasium in
Betrieb genommen.
Zwölf Solaranzellen auf begehbarem Bau - Geld fehlt
Sonnenenergie jetzt auch oim Bertha-von-Suttner-Gymnasium: Als
Vertreter des Neu-Ulmer Landrats Erich-Josef Geßner hat gestern
Dieter Wegerer den Knopf Gedrückt, um die begehbare
Photovoltaikanlage der Schule in Betrieb zu nehmen. Die
Anzeigetafel der mit zwölf
Solarmodulen bestückten Anlage sprang
sofort auf 1028 Watt - und das, obwohl das Wetter durchwachsen
war. Das 24 Quadratmeter große Dach der Pergola ist allerdings
nur zur Hälfte bestückt - zehn
Module fehlen. Für die sei kein
Geld mehr vorhanden, sagte Oberstudienrätin Margit Fluch,
Leiterin des Solarprojekts. Und das, obwohl der Neubau
100 000 Mark gekostet hat. Die Solarstiftung Ulm/Neu-Ulm,
der Landkeris Neu-Ulm, verschiedene Firmen und 15 Schüler der
"Arbeitsgemeinschaft Energie" haben den Bau finanziert. Die
Schüler hatten aus dem Preisgeld von zwei
Energiesparwettbewerben 21 000 Mark beigesteuert. "Keine
Puppenstube, sondern etwas Gescheites", nannte Prof. Achim
Bubenzer von der
Ulmer
Fachhochschule den Neubau. Er geht davon aus, dass die
Anlage 900 Kilowatt-Stunden jährlich an Energie produziert. Die
werden in das städtische Netz eingespeist. Die Schule erhält
dafür eine Vergütung von 99 Pfenninge für jede
Kilowatt-Stunde. Mit dem Geld sollen die fehlenden Solarmodule
finanziert werden. (ate)