Einmalig an den Schulen: Zur Solaranlage haben die Schüler
direkten Zugang
Als einzige Schule im Landkreis erhält das
Bertha-von-Suttner-Gymnasium eine Solaranlage, zu der die Schüler
direkten Zugang haben: Sie wird in einem Container aufgestellt, im
Gegensatz zu den übrigen Anlagen, die auf den Dächern installiert
sind. Gestern war der "erste Spatenstich" im nordöstlichen Gelände
des Gymnasiums unter Beisein von Landrat Erich Josef Geßner (der
Landkreis Neu-Ulm ist Bauherr) und Oberbürgermeisterin Dr. Beate
Merk. Geßner wies darauf hin, dass Umwelterziehung zum
Bildungsauftrag der Schulen gehöre. Deshalb dankte er speziell der
"Arbeitsgemeinschaft Energie" unter Leitung von Oberstudienrätin
Margit Fluch (rechts), auf dessen Initiative überhaupt erst der Bau
der Anlage zustande gekommen ist. Der Neubau kostet rund 58000
Mark, davon entfallen 13000 Mark auf den Landkreis und 25000
Mark kommen von der "Solarstiftung Neu-Ulm". Außerdem werden
die Schüler der "Arbeitsgemeinschaft Energie", wie Oberstudienrätin
Fluch ankündigte, aus Preisgeldern von Energiesparwettbewerben
rund 18000 Mark beisteuern. Zugleich helfen sie bei der Planung,
Errichtung und Inbetriebnahme mit. Die Sonnenenergie wird über
ein 24 Quadratmeter großes Dach mit zwölf Solarzellen
aufgenommen und direkt in das Stromnetz eingespeist.